Luft-Wärmepumpe

Die Luftwärmepumpe ist derzeit das beliebteste Heizgerät für den Neubau und die Sanierung.

Energie aus der Umgebungsluft als Wärmequelle für Heizung, Warmwasser und Kühlung ist besonders unkompliziert und kostengünstig. Es sind keine großen Erdarbeiten oder Bohrungen notwendig und es besteht keine behördliche Genehmigungspflicht. Auch bei einer Außenlufttemperatur von -20 °C kann der Luft genug Energie zum Heizen und Warmwasserbereiten entzogen werden.

Luftwärmepumpen gibt es als 4 Systemvarianten für Ihr Ein- bzw. Mehrfamilienhaus:

  • Brauchwasser Luftwärmepumpe
    Die effiziente Warmwasserbereitung im Sommer bei Holz-, Öl-, oder Pelletsheizungen
  • Split-Luftwärmepumpen (Innenteil-Außenteil)
    Der Alleskönner von kleinen Fertigteil- bis große Mehrfamilienhäuser
  • Innenaufgestellte Luftwärmepumpe
    Das leise System ohne Platzverlust im Garten
  • Außenaufgestellte Luftwärmepumpe
    Kompaktes System mit geringstem Platzbedarf im Haus

Besonderheit der Luftwärmepumpe:

Bei hohen Außentemperaturen arbeitet die Luft-Wasser-Wärmepumpe besonders effektiv. Das ist ideal für die Warmwasserbereitung im Sommer.
Da die Temperatur der Außenluft im Winter - also dann wenn mehr Heizenergie benötigt wird - niedriger ist, arbeit die Luftwärmepumpe etwas weniger effizient als Erdwärmepumpen oder Grundwasserwärmepumpen und benötigt mehr Antriebsenergie.
Man erspart sich allerdings durch den geringeren Bauaufwand wiederum Investitionskosten.

Die Grafik zeigt den Leistungsverlauf einer Luftwärmepumpe in Abhängigkeit der Aussentemperatur. Der Bivalenzpunkt ist jener Punkt, ab dem sich der Elektroheizstab zur Spitzenabdeckung dazuschalten kann.

Vorteile der Luftwärmepumpe:

  • geringe Investitionskosten
  • keine großen Baggerarbeiten für Flächenkollektor
  • gering höhere Heizkosten als Erdwärmepumpen
  • Kühlung einfach möglich
  • geringer Platzbedarf

Funktionsweise der Luftwärmepumpe:

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht mit einem Wärmetauscher der Aussenluft Energie und übergiebt diese einem Kältemittel. Dieses Kältemittel hat einen sehr niedrigen Siedepunkt, durch diesen niedrigen Siedepunkt verdampft das Kältemittel auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen (auch bei -20°C). Das verdampfte Kältemittel wird in den Kompressor (Verdichter) der Wärmepumpe gesaugt. Der Kompressor bringt das Kältemittel auf hohen Druck, welches dadurch auch sehr heiß wird. Das heiße Kältemittel fließt dann über einen weiteren Wärmetauscher (Verflüssiger) der die Energie an das Heizungswasser abgibt. Dabei kühlt sich das Kältemittel ab und wird flüssig. Schließlich strömt das Kältemittel über ein Expansionsventil wodurch es auf den ursprünglichen Druck entspannt wird - der Kreislauf beginnt von Neuem.

Fragen? Hier sind die Antworten:

Kontaktieren Sie uns

Downloads: